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Das Kronenchakra - Erleuchtung


Das Kronenchakra Sahasrara

(sahasrara= eintausend, tausendfältig)

Farbe weiß, violett und gold, Element --, Symbol Lotus, Symboltier Schlange (Kundalini), Sinnesfunktion kosmisches Bewusstsein jenseits der Sinne, Bija OM

Zuordnung

Spiritualität, Gotterkenntnis / Gottvertrauen, Erleuchtung, Vollendung

Physisch

Mittelhirn, Augen, gesamter Organismus

harmonisch

Spirituelles Verständnis, Selbstverwirklichung, tieferer innerer Frieden, und (vorausgesetzt, auch alle anderen Chakren sind voll entwickelt und frei von Störungen!) Erleuchtung, Vollendung

Mögliche Symptome durch Disharmonien

Verhaftung in der materiellen Welt, ein Gefühl von Mangel, Leere und Unzufriedenheit, Weltschmerz, Dumpfheit, geistige Erschöpfung, Verneinung der Schöpferkraft.

Das Kronenchakra, oder auch Scheitelchakra genannt, befindet sich am und über dem Scheitelpunkt des Kopfes und ist für unser spirituelles Wachstum und Verständnis verantwortlich. Es ist die Verbindung zum All-sein, zur Göttlichkeit und ist wichtig für unsere vollständige Selbstverwirklichung. Menschen mit einem geöffneten Kronenchakra haben des öfteren Erleuchtungen bzw. können Erleuchtungen deuten und verstehen den tieferen Sinn hinter vielen feinstofflichen Mechanismen. Diese Menschen bringen häufig göttliche Liebe zum Ausdruck und handeln stets aus friedlichen und liebevollen Absichten heraus. Diese Menschen verstehen außerdem, dass alles eins ist und sehen in anderen Menschen meist nur das göttliche, reine, unverfälschte Wesen. Göttliche Prinzipien und Weisheiten werden zum Ausdruck gebracht und eine permanente Verbindung zu den kosmischen Dimensionalitäten ist gegeben. Auf der anderen Seite haben Menschen mit einem vollkommen verschlossenem Kronenchakra meist Angst vor Mangel und Leere und sind aufgrund dessen meist unzufrieden. Diese Menschen sind sich ihrer einzigartigen Schöpferkraft nicht bewusst und besitzen keinerlei spirituelles Verständnis. Einsamkeit, geistige Erschöpfung und Angst vor höheren Mächten zeichnet des weiteren eine Person mit einem unausgeglichenen Kronenchakra aus.

„...wird als leuchtender Lotos mit 1000 Blütenblättern symbolisiert, in welchen die 52 Bija-Mantras oder Buchstaben des Sanskrit Alphabets mehr als 20 Mal zur Darstellung kommen. In der Mitte des Lotos ist ein leuchtender jyotirlinga, der Lingam des Lichts, das Symbol des reinen Bewusstseins. In Sahasrara findet die mystische Hochzeit von Shiva und Shakti statt, die Verschmelzung von Bewusstsein mit Energie in Form von Materie und die Vereinigung der individuellen Seele mit der kosmischen Seele. Wenn Kundalini erwacht, steigt sie durch alle Chakras zu Sahasrara auf und fließt zur Quelle zurück, die ihr eigener Ursprung ist. In einen Zustand berauschender Glückseligkeit verschmelzen Materie und Energie zum reinen Bewusstsein. Hat der Yogi dies erreicht, erlangt er das höchste Wissen und überschreitet Geburt und Tod.

„Die Vereinigung von Shiva und Shakti in Sahasrara ist der Zustand von Samādhi. Das Gehirn wird erleuchtet und alle schlafenden Bereiche beginnen zu arbeiten. Shiva und Shakti bleiben eine Zeitlang vereint, und während dieser Zeit existiert für sie keine Dualität. In diesem Moment entwickelt sich ein Bindu. Bindu bedeutet Punkt oder Tropfen. Dieser Bindu ist das Substrat des ganzen Kosmos. Im Bindu befindet sich die menschliche Intelligenz, und hier liegt der Beginn der Schöpfung. Dem Bindu ist die Teilung vorherbestimmt, Shiva und Shakti müssen also wieder als duale Kräfte in Erscheinung treten. Während des Aufsteigens bewegte sich Shakti zu Shiva, aber nun kommen Shiva und Shakti gemeinsam auf die grobstoffliche Ebene zurück, und damit ist wiederum die Wahrnehmung von Dualität verbunden.“ Dieser Absatz aus´Kundalini Tantra´, S.97 scheint mir das Bild erst abzurunden und deshalb habe ich ihn hinzugefügt. (Anmerk. der Übersetzerin).“ („Āsana Prānāyāma Mudra Bandha“, Satyananda Saraswati, S.532-533)


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